Momme allein zu Hause

Dieser Blog - Zukunftsmusik? Nicht für Mom...ich finde zwar auch immer unglaubliche Berge an Geschirr, Wäsche, Arbeit und woraus man noch so Haufen machen kann, auf dem Weg zu diesem Portal, aber es soll auch ein Date mit mir selbst und natürlich mit euch sein...Grund genug mir die Zeit zu nehmen!

Als mittlerweile Alleinerziehende ziehe ich Themen wie Zeitmanagement, sozial empfundene Ungerechtigkeiten und Schwierigkeiten, die sowohl der berufliche als auch der private Alltag mit sich bringen, förmlich an. Und ein kleiner Sidestep zu allen die ihre Kinder alleine groß ziehen mit allen emotionalen und finanziellen Höhen und Tiefen - ob Mann oder Frau -  lasst euch gesagt sein: Ihr leistet Unglaubliches! Niemand, der das selbst tagtäglich erlebt, weiss, was es heißt das alles alleine in den Griff zu bekommen - Mutter und Vater zugleich sein, alleine für die Vertrauensbildung und emotionale Stärke seiner Kinder verantwortlich zu sein, ihnen all das mitzugeben, was einem wichtig ist und ihnen dabei stets versuchen ein gutes Vorbild zu sein...ein anderes hat man ja gerade nicht zur Hand....man braucht schon viel Geduld, einen langen Atem und Vertrauen in sich selbst um all diese Kraft aufzubringen. Aber ich denke mir gerade wir, die mangels Partner alle vermeintlichen "Fehler" alles mit sich selbst reflektieren, dabei oft im Kreis gehen und Selbstgespräche führen, uns Schuldgefühle plagen....dürfen nicht vergessen uns auch selbst zu verzeihen bei allen Ansprüchen die wir an uns stellen.

Das und Gedanken, die mich oft durch den Tag begleiten will ich - soweit ich kann - einfach mit euch teilen um euch und auch mir zu zeigen, dass wir nicht alleine sind! Und vielleicht stöbern wir ja auch für EinEltern Familien leistbare Gelegenheiten auf - lassen wir uns überraschen:))

SOS Pubertät

Wir haben sie aufwachsen sehen, sind ihnen immer so nah gewesen - immer - bis, ja bis zu diesem Zeitpunkt...nach bereits jahrelanger Gradwanderung zwischen eigener Gefühlswelt und weisen elterlichen Reagierens.... wenn es gerade Schwierigkeiten mit Freunden gibt...die Schule zuviel wird ...oder sonst für sie unverständliches passiert...hat versucht so gut es geht Druck zu nehmen. Aber was wenn man eines Tages gar nicht mehr weiss was sie beschäftigt...gespräche abgebrochen werden, weil das Gespräch offenbar durch ein falsches Wort eingebremst wurde? gerne würde man ihnen noch immer das Gefühl geben, dass sie alles schaffen können, dass man für sie da ist..immer...aber in dieser Zeit beginnt man zu begreifen, dass die vermeintlich gute positive Kraft auch unglaublich nerven kann. Dass auch eigene Wutausbrüche jetzt viel leichter provoziert werden können, nicht zuletzt weil wir meinen, dass sie ja jetzt eigentlich groß genug sind...uns die Kraft ausgeht ....sehen, dass der Grad auf dem wir gehen immer dünner wird und wir sie nicht verlieren wollen. Nun...wir sind mitten in dieser Phase und ich denke es ist eine der Neuorientierung ..für beide. Es kostet Kraft, weil es uns herausfordert und auch wenn wir es jetzt noch nicht erkennen und oft am verzweifeln sind, uns Sorgen machen, zwingt es uns mit uns ehrlich zu sein. Und manches sollte man mit Humor sehen, so wie Jan Weiler in das Pubertier - tut einfach herrlich gut und ist sehr zu empfehlen😋

Zeit zum Nachdenken...

nicht nur die Erziehungsarbeit, sondern auch das eigene Weiterkommen in einem zerissenen Alltag braucht Unmengen an Energie.

Experten meinen, dass wir von Geburt an nur ein begrenztes Maß davon zur Verfügung haben und raten dazu es sich schön einzuteilen, damit uns nicht zu früh schon die Luft ausgeht. Wenn es wirklich so wäre, könnte keine von uns mehr aufstehen und funktionsfähiger Kapitän in einem vollen Schiff sein. Was aber sicher stimmt, ist, dass unsere Reserven mitunter aufgefüllt werden müssen! Das schwierigste daran, ist es rechtzeitig zu bemerken, weil wir keine Zeit zum Stehenbleiben haben - auch in sich hineinhorchen während des täglichen Dauerlaufs ist leichter gesagt als getan, ist man es auch gewöhnt, weiß man gar nicht mehr wie Stehenbleiben funktioniert, ist ständig im Aufruhr.

Doch manchmal ist man gezwungen eine Pause einzulegen, wenn unerwartetes geschieht, etwa ein Ausrutscher auf dem Eis während eines müden Hundespaziergangs oder wenn der Körper einfach nicht mehr kann.

Da ist es doch gleich viel besser man legt aktiv von sich aus Pausen ein - zwingt sich zur Ruhe und holt sich die Erholung zwischendurch, die so bitter nötig ist.

Kleine Wunder werden groß und wir mit ihnen

Sie sind kleine Wunder - unsere Kinder, seht ihr das auch so? Jeder Lebensabschnitt mit ihnen hält andere Herausforderungen für uns bereit, aber egal was da gerade geschieht, sie bleiben diese Wunder.

Man erlebt schon die Schwangerschaft so - dann sehen sie dir zum ersten Mal in die Augen und du kannst dieses wundervolle Wesen mit dem fragendem Blick in die Arme nehmen. Umhüllen will man es am liebsten, beschützen und ihm das beste von allem mitgeben...es soll eine Familie haben von der es bedingungslos geliebt wird, will ihm den Rückhalt und das Vertrauen in die Welt geben, den es braucht, um genau mit diesem Vertrauen flügge werden und ein eigenes glückliches Leben führen zu können. Ich konnte meine Süße in den ersten Wochen gar nicht loslassen, typisch Muttertier älteren Kalibers;))

Die Abstände werden immer größer, in denen wir uns dieser Magie bewusst sind, während sie in die Familie hineinwachsen, mit ihrer ganz eigenen Persönlichkeit, ihren Vorlieben und Eigenheiten und indem sie reifen an ihren eigenen Erfahrungen, an denen wir mit der Zeit immer weniger Anteil haben. Eine Zeit in der wir Loslassen müssen in der Sorge, dass ohne Elterntier nichts geht - und dann die teils schmerzvolle, aber bei mir persönlich auch erleichternde Erkenntnis, dass es ganz gut ohne geht - mehr noch - besser, zumindest in so mancher Hinsicht;)).

Denn erst ausserhalb unseres täglichen Einflussbereiches können unsere Schützlinge erst so richtig erwachsen werden, lernen aus eigenem Entscheidungen zu treffen. Auch wenn wir uns noch so bemühen, ihnen ihren Freiraum zu lassen, solange wir meinen, ohne uns geht gar nichts, entziehen wir ihnen eine wichtige Lernphase und vermasseln ihnen das Training, das sie für das Leben "da draußen" dringend benötigen. In der „Sturm & Drangzeit“ in der sie Grenzen ausloten und uns Grenzen aufzeigen, sich unserem Einfluss zu entziehen versuchen, sind sie zwar noch auf der Suche, aber sie lernen schnell. So ist es liebe Mamis und Papis, ab einem gewissen Zeitpunkt sollten wir nur noch Zuhörer und im Idealfall Wegbegleiter, aber keine Wegbereiter mehr sein - denn das können unsere Kinder, wenn wir alles richtig gemacht haben, dann im Idealfall schon selbst! 

Aber nicht nur für sie, sondern auch für uns gilt, unseren eigenen Weg weiter zu gehen bzw. in den meisten Fällen wieder zu finden. Denn durch diese wunderbare Lebensphase bleibt nicht nur das eine oder andere Interesse auf der Strecke, sondern auch Identitätsempfinden und Emotionen geraten durcheinander, werden in den Hintergrund gedrängt - Berufswege unterbrochen - ein Wiedereinstieg in vielerlei Hinsicht schwierig.

Urlaubsplanung

Was gibt es schöneres als Urlaube zu planen - kurz - lang, teuer - billig - leistbar? Wo es hingehen kann und für wie lange, ist zugegebenermaßen eine Frage des Geldes und des Arbeit/ Auftraggebers. Aber diese Rahmenbedingungen einmal abgesteckt, habt ihr es in der Hand wo ihr mit euren Lieben Zeit verbringt. Heuer gibt es ganz viele Möglichkeiten euch frei zu nehmen und Urlaubstage zu sparen, der Urlaubsplaner 2018 gibt euch einen Überblick über verlängerte Wochenenden und Möglichkeiten. Wir haben uns auch schon auf die Suche gemacht und allein die Entscheidung wo wir wie lange sind tut schon gut:))