Wenn uns mal der Strom ausgeht...

Die monatlichen Fixkosten werden von immer teurer werdenden Strom- und Wärmelieferanten-Rechnungen in die Höhe getrieben. Aus purer Gewohnheit und Bequemlichkeit sind wir bisher bei unserem alten Energielieferanten geblieben. Unser Umzug hat uns aber dazu bewegt uns das ganze einmal genauer anzusehen.

Wir wollten jetzt endlich einmal den viel gepriesenen Umstieg testen und können euch das nur wärmstens empfehlen. Auf www.durchblicker.at habt ihr nicht nur einen übersichtlichen Preisvergleich, sondern müsst für einen Umstieg kaum etwas selbst tun. Wir sind jetzt auf 100% Öko-Energie zum halben Preis des bisherigen, konservativen Anbieters umgestiegen und sind gespannt wieviel wir uns hier wirklich ersparen. Funktioniert hat es reibungslos - das finanzielle Resumee können wir euch in einem Jahr mitteilen.

Das Leben kostet...

...wer weiß das besser als wir? Mit den Rechnungen die ins Börserl flattern wächst oftmals die Wut darüber, dass man/frau damit alleine da zu stehen scheint. Sei es, weil der eigentlich Mitverantwortliche nichts dazu beitragen kann oder es erfolgreich schafft die Dringlichkeit dieses Themas zu verdrängen bzw. sich dagegen wehrt mehr als aus seiner Sicht erforderlich zu zahlen. Mühsam wenns so ist - stimmt! Denn ihr seid mit der Realität konfrontiert, die Kosten fallen weiter an und ihr wisst, dass zumindest ihr es auftreiben oder sehr sparsam mit dem oft nicht allzu vielen auskommen müsst. Wie soll man da manchmal nicht verzweifeln? Wir kennen das und wenn es bei euch auch so ist, dass das Kind und seine gesunde Entwicklung an erster Stelle kommt, kann das manchmal ganz schön ins Geld gehen - der eigene Verzicht fällt da mitunter nicht so ins Gewicht. Was mir nur nach mehreren Jahren des Haushaltens und Cent-Umdrehens auffällt, ist, dass wir - wenn wir uns immer wieder aus Errungenschaften welcher Art auch ausklammern - irgendwann komplett auf der Strecke bleiben. Das betrifft ja nicht nur Anschaffungen, sondern auch Zeit für sich, auch einmal etwas tun, was euch gut tut - so wichtig: gebt auf euch auch acht:) und gönnt euch hin und wieder auch etwas - ihr habt es verdient! 

Re-Use your stuff

trotz mageren Haushaltsbudgets sammelt sich immer wieder was an, was mit der Zeit seinen Zweck verloren hat, weil entweder die Kinder rausgewachsen oder es aus anderen gründen keinen Bedarf mehr gibt. Was tun mit den überflüssigen Sachen? Da gibt es so unglaublich viele Möglichkeiten um sie wieder für euch oder für andere nutzbar zu machen. Das spart Geld und die Umwelt gleich dazu.

Wir haben uns ein wenig umgesehen und zahlreiche Plattformen entdeckt, die zu genialen Tipps einladen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, einige davon wollen wir ausprobieren oder vielleicht sogar selbst kreieren.

Wenn ihr Ideen dazu habt...einfach Posten, vielleicht laden wir euch zu einem gemeinsamen videoblog ein, in dem ihr euren Tipp zeigen könnt.

Mehr dazu findet ihr hier...

Auch Schenken macht Freude

Nach einer kleinen Möbelumschlichtung ist einiges an sperrigen, aber doch ganz brauchbaren übrig geblieben, wofür wir keine direkte Verwendung mehr hatten, es aber viel zu schade zum entsorgen wäre. Gemeinsam mit anderen sich in letzter Zeit doch ganz schön angehäuften Sachen versperrte es bereits den freien Zugang zu unserem Keller. Aaaahhhhh - aus Zeitmangel und einem verpassten Flohmarkttermin hat sich ein ordentliches Kuddelmuddel in den Tiefen der Garagenebene entwickelt. Da kamen die ereignislosen Weihnachtsfeiertage gerade richtig und ich begann mir doch langsam den Kopf zu zerbrechen, was wir noch verwerten, verkaufen oder verschenken könnten. Und so kam es, dass ich zwei riesengroße Bettschubladen und ein Fahrrad über eine stark frequentierte Plattform mit 0.- gegen Selbstabholung anbot. Da dachte ich noch an den Platz den wir bald hatten, aber ich ahnte nicht, welche Freude ich mit diesen Angeboten anderen machen konnte. Und die war groß!! Kaum aufgegeben sicherten sich zwei Anrufer jeweils das für sie interessante. Ihnen folgten weitere, die ich aber ob des abgegebenen Versprechens dann leider enttäuschen musste. Aber die Freude, die die Abholerin des Fahrrads hatte, als sie von den Kindern in Bosnien, die sie versorgte sprach und der Familienvater, der gerade mit seinen beiden Kleinen frisch umgezogen war, waren einfach unbeschreiblich. Hatte das gute Gefühl, dass das Geschenk richtig ankam und anderen half in ihrem Haushalt mehr zu sparen bzw. anderen Freude zu schenken - so solls sein:))